658 Jahre Vorgeschichte.










19 MSCer blicken gemeinsam auf 658 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Das MSC-Magazin 2018 versammelt ihre Erinnerungen, Bilder und Stimmen zu einem sozialen Raum – und stimmt damit auf das 100-jährige Jubiläum ein.
Redaktion & Konzeption · Editorial Design · Fotografie & Bildredaktion · Inhaltliche Dramaturgie · Sponsoring-Integration · Produktionssteuerung & Archivbildung
Die Zukunft beginnt mit der Vergangenheit.
Ein Anker im Gedächtnis.
Von Beginn an war das MSC Magazin mehr als ein Jahresrückblick. Es zeigte sportliche Ergebnisse der Tennis- und Hockeymannschaften, doch es waren vor allem die Bilder, die blieben. Clubfest, Karneval, Jugendturnier: sehen und gesehen werden, feiern und erinnern – das soziale Leben des Marienburger Sport-Club 1920 e. V. fand hier seinen visuellen Ausdruck.
Gleichzeitig entwickelte sich das Magazin zu einem Türöffner. Für Gespräche mit Sponsoren. Für Partnerschaften, die mehr suchten als die reine Platzierung eines Logos. Wer hier inserierte, war Teil des Geschehens – sichtbar eingebettet in den Alltag des Vereins, nicht nur präsent am Rand.
Zeit als Dehnungsfaktor.
Das MSC Magazin 2018 erschien erst 2019, im Vorfeld des 100-jährigen Jubiläums. Die Zeit wurde hier zum gestalterischen Mittel. Das redaktionelle Konzept sah ein rätselhaftes Narrativ vor, setzte auf vertraute Stimmen, die ihre persönliche MSC-Geschichte erzählten – zunächst anonym. Erst auf den letzten Seiten wurde die wahre Identität der Erzählerinnen und Erzähler aufgelöst. Ein subtiles Rätsel, das zum Weiterblättern einlud.
132 Seiten voller Gesichter, Geschichten und Gesten. Dazwischen Marken, die diesen Raum mittragen. Ein Austausch, der auf Gegenseitigkeit beruhte: Rückblick und Schaufenster zugleich, Erinnerung und Versprechen.
Die Kluft zwischen Realität und Erinnerung.
Horris Geschichten sollen weiterleben.
erinnerung.
»Ich warte. Das ist mein Schicksal – und auch das eines jeden Elternteils, das gesunde Kinder großziehen möchte. Denn Sport soll schließlich gesund sein. Sonst wartet hier, an einem Montagabend, fast niemand. Nur ein paar andere Männer harren noch aus – für ihre Damen, die in ihrer Skatrunde die Karten auf den Tisch schmeißen. Mit der Zeit entwickelt sich aus den Wartenden so eine lebendige Herrenrunde am Rand. Vertieft diskutieren sie in ihrer allmontäglichen Analyse über die vergangenen Leistungen ihres geliebten effzeh. Ja, es gibt wohl einiges zu debattieren.
Ich aber warte allein. Genau wie dieser Herr neben mir. Ich kenne ihn nicht, aber geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Und ein gemeinsames Schicksal verbindet. Wir kommen ins Gespräch, ich lade ihn auf ein Kölsch ein. Auf zwei. Auf drei.
2. MSC Open
»Nachdem im Vorjahr das DTB-Ranglistenturnier im Marienburger SC nur für Damen geöffnet war, kämpften bei den 2. MSC Open neben den Damen auch die Herren um den Titel. Mit dabei waren sowohl bei den Damen als auch bei den Herren einige MSCer.
Bei den Damen ging neben unsere an Eins gesetzte Bundesligaspielerin Katharina Hering auch die Vorjahressiegerin Nora Niedmers als Favoritin ins Turnier. Doch sowohl Niedmers (BASF TC Ludwigshafen) als auch Katha Hering mussten bereits im Viertelfinale trotz guter Leistungen im Champions-Tie-Break das vorzeitige Turnieraus hinnehmen. Bis ins Finale spielte sich indes eine andere MSCerin: Unsere 18-jährige Bundesligaspielerin Julia Rennert marschierte in den ersten beiden Matches mit jeweils einem 6:1, 6:0-Sieg durchs Turnier. Im Viertelfinale besiegte sie die an Nummer acht gesetzte Leah Luboldt aus Hamburg mit 4:6, 6:2, 10:6. Im Halbfinale profitierte Julia Rennert bei eigener 7:6, 2:0-Führung von einer Aufgabe ihrer Gegnerin.



















