Aufstieg ohne Bühne.





Der historische Aufstieg der 1. Tennis-Damen fällt in ein Ausnahmejahr. Pandemie, leere Ränge und eingeschränkter Spielbetrieb nehmen dem Erfolg die Bühne. Auch die Herren spielen unter diesen Bedingungen eine reduzierte, fragmentierte Saison. Das MSC-Tennismagazin 2021 hält fest, was bleibt: Nachwuchs rückt nach, Verantwortung wächst, ein Kapitel endet – und ein Übergang beginnt.
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Die Corona-Pandemie sorgt für eine erschreckende Leere im Publikum. Eine Feier ohne Zuschauer.
Aufstieg ins Leere.
Der erstmalige Aufstieg der 1. Tennis-Damen in die 1. Bundesliga markierte einen historischen Moment für den Marienburger Sport-Club 1920 e. V. – und fiel zugleich in das Jahr des 100-jährigen Vereinsjubiläums. Doch was als Höhepunkt gedacht war, wurde durch die Pandemie abrupt gebrochen. Statt Jubel herrschte Stillstand: leere Tribünen, geschlossene Grenzen, abgesagte Spiele. Ein Aufstieg ins Leere.
Erst 2021 konnte der Spielbetrieb unter strengen Auflagen wieder aufgenommen werden. Hinter Zäunen, mit reduzierten Kadern und ohne internationale Profis. Was als Notlösung begann, öffnete unerwartet neue Räume: Nachwuchsspielerinnen rückten nach, feierten ihr Bundesliga-Debüt und traten mit Mut, Spielfreude und spürbarem Trotz auf die größte Bühne.
Der Abschied.
Das Tennisheft 2021 hielt diesen besonderen Weg fest. Es war Programmheft und Zeitdokument – und markierte zugleich einen Abschied. Denn es war die letzte Bundesligasaison der Damen. Was blieb, war nicht der Tabellenplatz, sondern Erfahrung, Erinnerung und der Blick nach vorn. Zeit für Neues.
Schräge Zeiten: Schiedsrichtereinsatz unter Pandemiebedingungen.
Distanzdasein und der X. Lockdown.
Auf höchstem Niveau unter widrigen Umständen.
Zurück auf den Platz.
»Das Jahr 2020 hat uns einen Streich gespielt: Abstandsregelungen, Distanzdasein, der X. Lockdown, immer wieder neue Variablen. Was einst als ein Inbegriff des gesunden Lebens galt, mussten die Verantwortlichen aufgrund der Gesundheit absagen: das Profitennis 2020. Denn Staatsgrenzen stehen Ligen, die auch von ausländischen Spitzenspielern geprägt sind, in Zeiten einer globalen Pandemie einfach im Weg. Doch jetzt sehen wir endlich das – zwar noch blasse – Licht am Ende dieses schrecklichen Zeittunnels und blicken hoffnungsvoll der Normalität entgegen. So kehrt 2021 auch das Spitzentennis zurück auf die MSC-Asche. Und das ist so besonders wie noch nie: Erstmals spielt eine MSC-Damenmannschaft in der 1. Bundesliga. Neue und alte Gesichter bilden den Kern des Teams, das unbedingt den Klassenerhalt erreichen möchte. Unsere Herren schlagen indes zum vierten Mal hintereinander in der Regionalliga auf. Und wer weiß – vielleicht geht es in diesem Jahr noch einmal höher hinaus. Wir jedenfalls freuen uns auf diese Saison
Die Isolation der Pandemie bringt Spieler auf ungewohnte Ideen.






