Vom Archiv zum Museum
Die bisherige Webseite bleibt als Archiv zugänglich. Alte Arbeiten werden nicht entsorgt, sondern bewahrt, entstaubt und neu eingeordnet. Was einst im Rampenlicht stand, wird nun Teil einer größeren Erzählung: als Zeitzeugnis einer Entwicklung, als Spur eines Prozesses, als Vorstufe eines musealen Archivs.
Was bleibt, verändert sich
Zeitzeugen einer Entwicklung
Die Welt verändert sich und mit ihr unsere Gewohnheiten. Was einst »State of the Art« schien, wirkt in kurzer Zeit altbacken. Neue visuelle Impulse setzen neue visuelle Maßstäbe, unsere Wahrnehmung verändert sich. Rasant. Um am Puls der Zeit zu bleiben, wird permanent frische Energie aufgewendet, das Alte ins Neue zu übersetzen und das Neueste sichtbar zu machen.
Mit der Zeit verändert sich auch die Haltung eines Designers. Fundamentale Prinzipien werden gefestigt, aber auch weiter ausgebaut. Neue Erkenntnisse ziselieren die Haltung, den Zugang zur Materie und den Weg der Schöpfung. Zeit für etwas Neues. Die Technologie und die Bandbreite geben es her, Inhalte schneller, großzügiger und persönlicher auszutauschen. Denn am Ende bleibt der Mensch dahinter, der seine Handlungen als Designer über die Zeit verantworten muss.
Einst mit Herzblut und Leidenschaft entwickelt, bildeten jene alten Arbeiten den ganzen Stolz schöpferischer Leistung. Aus Respekt davor, vor dem, was sie einmal waren, werden sie im Archiv konserviert. Als Zeitzeugen einer Entwicklung, als Akteure eines Prozesses. Dort werden sie aufbewahrt, entstaubt und neu inszeniert. Und eines Tages vielleicht kommen sie ganz groß raus. In neuer Form, unter neuem Gewand, als gesammelte Werke. Ein museales Archiv.
Stay tuned.