Das Prinzip dahinter …

Design schafft Wert.

Und verpflichtet. Denn alles, was ist, ist gestaltet. Von der Natur, vom Zufall, vom Menschen. Dort, wo der Mensch eingreift, übernimmt er Verantwortung. Er bestimmt, wie Dinge benutzt und wahrgenommen werden.

Um sich in einer komplexen Umgebung zu behaupten, brauchen Unternehmen und Organisationen, Produkte und Leistungen eigene Eigenschaften.  Eine eindeutige Identität und eine Plattform, auf der sie mit der Welt kommunizieren können. Meine Aufgabe als Designer ist es, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Denn erst Gestaltung macht erlebbar, was etwas ist. Sie sorgt dafür, dass es wahrgenommen, akzeptiert und langfristig wirksam wird. Erst dadurch entsteht sein eigentlicher Wert.

Fernab großer Verwaltungsstrukturen agiert das Designatelier im Kölner Süden schnell und unkompliziert und liefert kompromisslose Qualität: mit hohem Anspruch an gestalterische Ästhetik und wirtschaftliche Effektivität. Jeden Tag.

Seit 1995.

Film: Lea Edelstein
ÜBER MICH

»Wir irren vorwärts.«

Robert Musil
1880–1942

Seit über drei Jahrzehnten rase ich hinterher: vom Gespräch zum Reißbrett, von der Skizze zum Entwurf, vom Meeting zur Präsentation, vom Sprint zum nächsten Sprint, vom Kick-off zum Roll-out. Deadlines takten meinen Weg von Projekt zu Projekt. Wie ein Akrobat hantiere ich mit Begriffen, die Klugheit ausweisen, Durchblick belegen und Kompetenz suggerieren. Doch bis zu jener letzten Deadline am Ende meines Lebens ist noch Zeit. Und an diesem Schlussstrich werden vermutlich ohnehin nur die Taten zählen.

Meine Mutter drehte Zahlen. Das machte sie den ganzen Tag als Buchhalterin in einer Fabrik, die Maschinen für den Bergbau in den Karpaten baute. Mein Vater sorgte dafür, dass diese Maschinen sinnvoll eingesetzt wurden. Er kalkulierte Tiefen und zeichnete die Wege, auf denen die Braunkohle aus dem Untergrund ans Sonnenlicht gelangte. Doch die Nüchternheit der Zahlen und die Dunkelheit der Erde überzeugten mich nicht. Ich wollte Freiheit und Selbstbestimmung und machte mich auf den Weg.

Im Rückblick sehe ich einen Weg, getrieben von Impulsen, von Faszination und Begeisterung für das, was man tut. Erfolge und Misserfolge wechselten sich ab, Euphorie und Enttäuschung ebenso. Die Vorstellung, den Verlauf dieses Weges kontrollieren zu können, erscheint mir heute als Illusion. Fast sechs Jahrzehnte, zwei Kontinente, drei verschiedene Kulturen und Träume in unterschiedlichen Sprachen haben mich bis zu diesem Augenblick geführt. Gerade verlief dieser Weg nie.

Womöglich kommt daher auch mein Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Gestalterisch wie technisch halte ich möglichst vieles selbst in der Hand: von Schriftentwicklung, Fotografie und Text über Webentwicklung und Illustration bis zu abstrakten dreidimensionalen Welten. So kann ich eine Idee vom ersten Gedanken bis in ihre Umsetzung verfolgen. Möglichst reibungsverlustfrei.

In meiner Arbeit suche ich fortwährend nach der Perfektion, nach jenem einfachen Zustand eines Entwurfs, der das Hinzufügen jedes auch noch so winzigen neuen Details überflüssig macht. Doch jedes Abwägen bringt neue Erkenntnisse. Der perfekte Zustand wird eigentlich nie erreicht. Es ist eine Improvisation, für jede Herausforderung eine Lösung zu finden.

Wenn die Komplexität steigt …

Gestaltung als System

Was einfach wirkt, entsteht selten einfach. Es ist ein Geflecht aus Entscheidungen über Abhängigkeiten und Wirkung. Ein Gerüst, um Erkenntnisse richtig einzuordnen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Je komplexer die Aufgabe, desto wichtiger die Ordnung. Elemente werden verbunden, übernehmen Rollen und entfalten ihre Wirkung im Zusammenspiel. Jede einzelne Entscheidung ordnet und formt die Struktur, die zur Lösung führt. Ein System.

Doch Systeme greifen ineinander, Anforderungen verschieben sich. Gestalten bedeutet diesen Prozess zu begleiten: beobachten, prüfen, einordnen und nachjustieren.

Vom Element zum System

Abstrakte Visualisierung eines Gestaltungsprozesses

Abstrakte und theoretische Ideen und Prinzipien zu erklären, ist immer ein Akt der Interpretation. Sie kann niemals eindeutig sein, kann nicht den Anspruch erheben, keine anderen Interpretationen zuzulassen. Und doch verrät sie die fundamentalen Werte, aus denen sie entstanden ist.

Diese interaktive Animation ist eine abstrakte Darstellung meiner Interpretation von Gestaltung als Prozess.

Aus einem Ausgangspunkt werden Elemente entwickelt. Sie werden identifiziert, analysiert und geordnet. Sie übernehmen Aufgaben und verbinden sich zu einem dynamischen System, in dem sich Hierarchien permanent und wechselseitig verschieben.

Systeme treffen aufeinander, reagieren und verändern sich durch ihre Wechselwirkungen. Ein finales Ergebnis gibt es nicht. Jeder Zustand ist eine Momentaufnahme, die im nächsten Moment bereits ihren Zustand verändert.

Diese Systeme gehen auf dich ein. Du kannst sie im Raum bewegen. Sie folgen deinen Mausbewegungen und reagieren aufeinander. Und doch bleiben sie sich in ihren Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien treu.

Von der Frage zur Anwendung

Wo Gestaltung konkret wird

Aus Fragen entstehen Antworten. Daraus entwickeln sich Lösungen mit einer klaren Position und Aufgabe im Gesamtsystem. Doch wer sie unbedingt auseinanderhalten will: Hier geht es zu den gezielten Arbeitsfeldern.

Aus der Zusammenarbeit

Kundenstimmen & Referenzen

aus vielen Jahren Design, Marke und Kommunikation.

Gestaltung entsteht im Austausch. Einige Stimmen und Zeichen aus Projekten, die Marken, Kommunikation und visuelle Systeme über viele Jahre begleitet haben.

Kontakt

Dürfte ich auch Sie kennenlernen?

Vielleicht entsteht daraus ein fachlicher Austausch, ein Projekt oder eine langfristige Zusammenarbeit.

Weiter Oha